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Ridnauner Talrunde
Auch diese Wanderung durch das Ridnauntal steht ganz im Zeichen des Bergbaues. Über die Obere Erzstraße (ist nur Fußweg) wandert man die Schattenseite des Tales aus, stattet der Bergwerkswelt Ridnaun einen Besuch ab und durch die sonnigen Wiesen des Talbodens gelangt man, vorbei an den kunsthistorisch wertvollen Knappenkirchen von St. Laurentius und St. Magdalena, wieder an den Ausgangspunkt zurück.
Bezüglich Führungen in den Knappenkirchen wenden Sie sich bitte an die Rezeption. Jedem Kunstverständigen schlägt das Herz höher bei der Betrachtung der Flügelbilder und Schnitzwerke. Die Bänke an der Südseite des Hügelkirche laden zu Rast und Besinnung ein. Der Platz dafür könnte nicht passender sein. Aussichtsreich über dem weiten Talboden gelegen verbindet er in unaufdringlicher Harmonie das künstlerische Kleinod mit dem herben Landschaftsbild des Ridnauner Hochtales.
Wegbeschreibung:
Beim Kulturhaus von Ridnaun (beschildert, unweit der Abzweigung zum Sonklarhof und zur Pfarrkirche) kommen Sie auf die Obere Erzstraße, die etliche Dutzend Meter über dem Talboden alle Windungen und Vorsprünge des schattenseitigen Talhanges ausgeht und eben durch zur Erzaufbereitung führt. Nach dem Besuch des Museums wechselt Sie an den Reihenhäusern vorbei auf die linke Talseite und gelangen auf Wiesenwegen, später auf der Höfestraße talauswärts. Gleich nach der letzten Brücke verlassen Sie die Straße und gelangen auf dem rechten Bachdamm, St. Magdalena immer vor Augen, zum Hügelansatz. Ein markierter Steig führt zur Kirche und durch den Wald zur Gasse, einem Weiler kurz vor Ridnaun. Nun spazieren Sie auf einem Weg am Wiesenrand zurück zum Ausgangpunkt.
Höhenunterschied: ca. 130 m
Gehzeit: Insgesamt 3,5 Stunden
Anforderungen: Lediglich zur Hügelkirche St. Magdalena kurzer Anstieg, sonst nahezu eben.
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